Die 11 Weiler von Hefenhofen

Auenhofen

Der zweite Name neben Hefenhofen, der bereits vor der Jahrtausendwende auftaucht ist Auenhofen, am 13. Juni 849 als Ouuendorf, erst 1304 als Ouvenhovin, Höfe in den Auen. Auenhofen gehört heute zu den grösseren Weilern von Hefenhofen. Historisch bestand Auenhofen aus den Gebäuden an der Strasse "Im Dörfli". Neben diesem historischen Kern besteht Auenhofen heute aus verschiedenen Einfamilienhausquartieren.

Brüschwil

Brüschwil wird 1447 und 1450 als Brüniswil erwähnt. Leute mit Namen Brüniswiler werden in Sommeri aber schon 1420 genannt, was beweist, dass der Ort schon früher bestanden hat. Ursprünglicher Name war brûnineswîlare und bedeutete: ‘beim Gehöft des Brûnîn’. In Brüschwil ist heute das Gemeindehaus zu finden.

Chappehuse

Der Weiler Kappenhausen erscheinen erst auf der Karte Sulzbergers vom Jahr 1838. Der Weiler Chappehuse besteht aus lediglich 2 Wohngebäuden und ist somit der kleinste der 11 Weiler.

Chatzerüti

Katzenrüti wird am 12. Oktober 1357 und 1397 als zum Burggut Moosburg gehörend genannt. Burg zu Moos oder Moosburg Güttingen ist offen. Der Name wird vom Vorkommen von Wildkatzen abgeleitet.  

Chressibuech

Kressibuch findet sich erstmals im Namen eines Gebhart Kressibuocher in Hatswil wohnend, der Ort selber wird erstmals 1460 als Kressibuoch aufgeführt. In Chressibuech finden sich zahlreiche schöne Riegelhäuser die dem kleinen Weiler ein schönes Gepräge geben.

Hamisfeld

Hamisfeld kommt als Haimisvelt am 22. Februar 1350 vor. 1358 als Haimlisfeld. Hamisfeld ist der nördlichste Weiler der Gemeinde Hefenhofen und grenzt an Dozwil.

Hatswil

Hatswil erscheint am 12. August 1433 als Hätzschwile, 1450 als Hatswile. 1877 wurde das Baugeschäft Stutz gegründet welches bis heute seinen Standort in Hatswil hat. Der Weiler Hatswil wird geprägt durch zwei weitherum sichtbare Silotürme. Einerseits der Siloturm der mittlerweile stillgelegten Mühle Hatswil sowie der Siloturm mit dem aufgemalten roten Stier. In Hatswil wurde auch lange Zeit ein Schulhaus betrieben. Seit einigen Jahren ist dieses jedoch nicht mehr aktiv.

Hefenhofen

Der Weiler Hefenhofen ist der Namensgeber der heutigen politischen Gemeinde Hefenhofen. Hefenhofen bedeutet «Höfe des Habo». Die Namensgebung mit Personennamen + hofen gehören in die erste Ausbaustufe der alemannischen Besiedlung in diesem Gebiet und weist entsprechend auf eine frühe Besiedlung hin. Hefenhofen hat sich bis heute seinen dörflichen Charakter bewahren können.

Moos

Moos erscheint erstmals 1232 als Mose, 1374 als Mos. In Moos scheint einmal eine Burg bestanden zu haben. Genauere archäologische Hinweise sind jedoch nicht bekannt. Beim markante Riegelhaus auf dem Bild handelt sich um ein Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert welches zeitweise auch eine Wirtschaft "Schöntal" enthielt. Der Weiler Moos ist heute durch neuere Gewerbegebiete geprägt.

Sonnenberg

Der Weiler Sonnenberg erscheint erst auf der Karte Sulzbergers vom Jahr 1838. Heute bildet der Sonnenberg mit der 2015 neu renovierten Schulanlage das gefühlte Zentrum der Gemeinde Hefenhofen. Dorfanlässe und Gemeindeversammlungen finden im Sonnenberg statt. Weit herum sichtbar ist das herrschaftliche Riegelhaus (erbaut 1811) auf der Kuppe in dem ehemals die Wirtschaft "Roter Öpfel" betrieben wurde.

Tohueb

Tonhub wird am 1. März 1290 als Tumphuobe bezeichnet, 1447 als Tummenhuebe, was aber nicht mit dem heutigen Wort dumm zu deuten ist, sondern als ungünstig gelegene Huebe, wobei eine Hueb ein Bauerngut von ungefähr 30 Jucharten Acker oder / und Wiesland umfasst. Tohueb ist heute der kleinste der 11 Weiler mit landwirtschaftlicher Prägung.