Seit 1870 eine Gemeinde 
Das Wappen von Hefenhofen zeigt einen gekrönten, "goldenen" Bärenkopf auf schwarzem Grund. Die früheste Urkunde, die Hefenhofen (Hebinhova) erwähnt, ist von Kaiser Ludwig dem Frommen 817 in Aachen ausgestellt worden. Die Krone des Bären bringt das zum Ausdruck.
Die Farben des Wappens und der Bär deuten auf eine enge Beziehung zwischen Hefenhofen und dem Kloster St. Gallen hin.
Hefenhofen war ein äbtisch-sankt-gallisches Lehen und bis ins 17. Jahrhundert Teil der Herrschaft Hagenwil. 1600 wurde das Niedergericht Hefenhofen gebildet, das Hefenhofen, Auenhofen, Hatswil, Moos und Tonhub umfasste. 1644 teilten die Herren von Bernhausen die Herrschaft auf, dann folgten bis 1798 einige Besitzerwechsel. Chressibuch war vor 1798 ein sogenanntes Hohes Gericht und dem eidgenössischen Landvogt im Thurgau direkt unterstellt. Das seit der Reformation evangelische Hefenhofen (gemeint ist hier vor allem dieser Ortsteil) gehörte kirchlich stets zur Nachbargemeinde Sommeri. 1870 wurden die Verwaltungen der räumlich identischen Orts- und Munizipalgemeinden zur Einheitsgemeinde Hefenhofen zusammengelegt. Von 1816 bis 1936 gehörte Niederaach (heute Teil der Gde. Amriswil) zu Hefenhofen.
Im 19. Jahrhundert war in Hefenhofen Acker- und Obstbau vorherrschend, ausserdem bestand eine Weberei. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte der Übergang zur Vieh- und Milchwirtschaft, wobei der Obstbau immer bedeutend blieb. Um 1900 zählte Hefenhofen einige Stickereibetriebe und eine Seidenwirkerei. Neben dem 1877 gegründeten Baugeschäft, noch heute grösster Arbeitgeber in der Gemeinde, und der mittlerweile stillgelegten Mühle Hatswil erfolgte die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe erst nach 1950. Die 1975 eröffnete Kehrichtverbrennungsanlage der Region Oberthurgau schloss ihre Tore 1996. Vor allem in Moos und Hatswil haben mittlerweile viele Gewerbebetriebe ihren Standort. In den weiteren Ortsteilen prägen zahlreiche Ein- und kleinere Mehrfamilienhäuser die Ortsbilder der ländlichen Wohngemeinde. |